Mit dem „Skagerrak“ durchs Skagerrak So könnte man die erste Etappe der Dänemark-Reise betiteln, bei der unser Team-Paddler Jörg Knorr dem Lettmann „Skagerrak“ mal zeigen wollte, wo sein Name herkommt. Hier Jörgs kurzer Testbericht nach seiner Skagen-Umrundung:

So viel vorweg: Der „Skagerrak“ hat sich gut geschlagen, auch wenn es mich einmal umgehauen hat. Das war kurz vor Klitmöller bei einem Sechser Wind aus Westen. An diesem Tag hätte ich besser an Land bleiben sollen. Der Wind und die Wellen haben mir gezeigt, wo es lang geht und mich quasi unerbittlich an den Strand gespült. Ich habe den Wink verstanden und habe die nächsten zwei Tage auf weitere Brandungsabenteuer verzichtet. Nicht immer trifft man die richtigen Entscheidungen...

Das Skagerrak, Teil der Nordsee zwischen der Nordküste Dänemarks und der Südküste Norwegens und Schwedens, ist paddeltechnisch nicht ganz ohne. Ein passables Wetterfenster und ein taugliches Boot sind wichtige Voraussetzungen, um sich im Kajak dort rumzutreiben. Meine erste ernstzunehmende Testtour mit dem neuesten Lettmann-Seekajak sollte aber genau hier stattfinden und passte zu meinem Rund-Dänemark-Projekt, das 2018 auf meiner To-Do-Liste steht.

Der „Skagerrak“ fasst unglaublich viel Gepäck, macht im Wasser nicht nur ästhetisch, sondern auch paddeltechnisch eine mehr als gute Figur und hat mich voll überzeugt. Mit Sieben Kilometer pro Stunde Durchschnittsgeschwindigkeit bei voll beladenem Boot war ich erstaunlich zügig unterwegs, ohne dass ich mich als „Leistungspaddler“ bezeichnen würde. Meist standen zum Ende des Tages 40 Kilometer auf dem GPS. Ich bin am 15. Mai in Tyyborøn am Ausgang des Limfjords in die Nordsee gestartet und um Jütland bis nach Flensburg gepaddelt. Die zweite Etappe um Seeland, Mön, Falster und Lolland wird im August gestartet.

Nach den ersten windigen Tagen bei Klitmöller wurde es unnatürlich ruhig. Jetzt war Schönwetterpaddeln angesagt. Erst zum Schluss musste ich mich gezwungenermaßen noch mal mit frischem Gegenwind arrangieren. Nach genau drei Wochen und über 700 Kilometern glaube ich, ein erstes Testurteil zum „Skagerrak“ abgeben zu können: Ein sehr taugliches Seekajak, das sicheres Bootsgefühl vermittelt, reichlich Ladekapazität für lange Reisen bietet und mit dem Steuerskeg ausgerüstet komfortable Manövriereigenschaften bietet. Mit dem „Skagerrak“ kommt man zügig und sicher ans Ziel.

Jörg Knorr

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