Mit dem Skagerrak HV kam eine Welle der Begeisterung auf uns zu. Schade eigentlich, dass ein so gelungenes Kajak nur auf so eine kleine Anzahl von Paddlern passt. Also was tun?

Nicht nur weil große, schwere Kanuten happy waren, dass es endlich ein Seekajak mit den richtigen Maßen gibt, nein. Sondern weil aus den Ideen von Jochen Lettmann und Christian Zicke ein sehr gutes Kajak geformt wurde, war der Skagerrak ein solches Erfolgskajak.

Trotz der Größe und des Volumen des Kajaks bietet es eine unglaubliche Geschwindigkeit - wichtiger noch: es ist das reaktionsfreudigste Seekajak von Lettmann bisher. Die Ausgewogenheit des Unterschiffs überzeugt! Schade eigentlich, dass ein so gelungenes Kajak nur auf so eine kleine Anzahl von Paddlern passt. Also was tun?

Eine simple Antwort: Der Skagerrak MV

So gesehen der kleinere Zwilling. Hier und da wurden ein paar Adjustierungen gemacht und Voilá - ein unschlagbares Seekajak mit großer Einstiegsluke für das mittlere Schwergewicht.

Wem der Skagerrak ein wenig zu groß war und wer mit der kleineren Luke im Biskaya HV nicht einverstanden war, wird diese Lösung lieben!

Der Skagerrak MV ist seit diesem Monat offiziell erhältlich und das Testboot freut sich auf rege Nutzung.

Noch ein Wort zu großen Cockpits:

Nicht jeder ist auf anhieb begeistert von großen Cockpits, vor allem wenn die Länge der Beine keine Problem darstellt. Aber warum eigentlich? Sind eure Arme lang genug um auch Big-Hole Spritzdecken zu öffnen, gilt die große Luke als Sicherheitsaspekt, denn das Ein- und Aussteigen, gerade auf unruhigem Gewässer, wird vereinfacht und die Chance, sich beim Versuch eines Ausstieges im Boot zu verklemmen verringert sich.

Die Sorge um mehr Wasser im Boot erübrigt sich durch eine Spritzdecke.

Bei Sonne habt ihr die Chance auf mehr braunes Bein! ;-) Paddlerbräune adé!

Into the Extreme!

Du stehst auf riesen Wellen, Brandungspaddeln und andere Extremsituationen beim Seekajak fahren? Dann wird dir bei dieser Neuheit warm ums Herz, denn ab diesem Monat bieten wir bei unseren Seekajaks einen neuen Materialaufbau an.

Die Extrem-Variante soll bei dem DCS (Diolen-Composite-System) Materialaufbau ergänzt werden. Hierbei wird das Glasfaser-Kajak noch robuster gebaut werden und die Ausstattung passen wir dem Nutzen des Extrem-Sportlers an.

Zunächst einmal werden laminierte Schottwände verwendet. Die sind unter starker Belastung dauerhaft dicht und stabil. Gerade der Bereich hinter dem Cockpit, welcher häufig durch den (Wieder-) Einstieg belastet wird, kann immer mehr Stabilität gebrauchten.

Ein laminierter Kielstreifen sorgt für ein weniger empfindsames Unterschiff.

Der Toggel wird anders eingebaut werden, für ein schmerzfreieres Schwimmen in der Brandung, denn beim Greifen des Toggels, während des Schwimmens, sorgt die neue Einbauweise für mehr Abstand zwischen Hand und Kajak.

„Clean Deck“

Ein bekannter Begriff in Kreisen der Seekajak-Fahrer. Er steht dafür die Deckbeladung möglichst sauber und glatt zu halten, um mehr Sicherheit zu gewährleisten. Gerade beim Wiedereinstieg (ob Helfer oder Opfer ist hier egal) schütz mich ein Clean Deck vor überflüssigen Verklemmungen, oder Ähnlichem. Daher lassen wir bei der Extrem-Variante das Gepäcknetz weg und verwenden stattdessen Gummiseile, so angeordnet, dass ich Gegenstände, die aus dem Cockpit heraus erreichbar sein sollten, wie etwa eine Handlenzpumpe, einfach und leicht lösbar verstauen kann.

Auch am Heck werden die Gummi umorganisiert. Wer auf dem Meer unterwegs ist, hat üblicherweise ein Ersatzpaddel im Gepäck. Optimaler Weise sollte dies möglichst glatt auf dem Deck befestigt werden. Ein zusätzlicher Deckfitting und die geschickte Führung der Gummis, machen es leicht ein geteiltes Paddel so zu fixieren, dass es selbst beim Cowboy-Einstieg nicht stört.

Eine Deckskugel ist bei der Extrem-Variante ab Werk montiert.

Außerdem werden im Ober- und Unterdeck eine Lage Material mehr laminiert. Um das Kajak im Gesamten um ein Vielfaches robuster zu machen.

Letztlich noch ein Beleg für die Stabilität der Extrem-Variante.

Lotta Lettmann

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