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Lettmann GmbH
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Seekajak-Traum Korfu

am . Veröffentlicht in Reiseberichte

Zusammen mit sechs motivierten Teilnehmern reisten Christian und Nadja von unserer Partner-Kanuschule "Outdoordirekt" im Oktober nach Korfu. Da noch keiner von uns jemals an Korfus Küste unterwegs war, handelte es sich bei dieser Tour um eine Pilottour. Nadja und Christian starteten schon eine Woche vor Kursbeginn um die Insel auszuchecken. Von Kempen aus ging es mit dem vollgepackten Transit über Slowenien nach Triest und dann mit der Fähre nach Igoumenitsa. Dann noch mit der kleinen Fähre eine gute Stunde rüber auf die Insel - dann konnte der Spaß beginnen!

(Bilder: Erst die große, dann die kleine Fähre.)

(Bild: Bei perfektem Wetter und knappen dreißig Grad lässt die Stimmung am ersten Paddeltag nicht zu wünschen übrig)

(Bild: Der erste Kursabend im wunderbaren Wildcamp im Nordosten von Korfu)

(Großartig: der Nordwesten)

(Das zweite Camp an der Westküste. Vom einsamen Strand geht es in zwanzig Minuten zur Taverne mit Meerblick)

(Es gibt nichts schöneres: Die Westküste begeistert durch schroffen Küsten, glasklares Wasser und läd mit ihren zahllosen Buchten zum baden und campieren ein.)

(Abendstund hat Gold im Mund)

(Den letzten Abend der Reise lassen wir in Korfu-Stadt ausklingen)

Text und Fotos: Christian Zicke

Die Seekajak-Reise nach Korfu wird es auch 2015 im Oktober wieder geben. Mehr Infos zu der Reise findet ihr hier: >>Seekajakreise Korfu

 

 

 

 

 

 

 

 

Spätsommer in der Kvarner Bucht

am . Veröffentlicht in Reiseberichte

Wenn die Sommerferien zu Ende sind und die Tage kürzer werden, dann wird in Deutschland langsam aber sicher die kalte Jahreszeit eingeleitet. Wer bis dahin noch nicht zu 100% mit seiner Sonnen-Ausbeute zufrieden war, den zieht es noch einmal in den Süden. Besonders schön, gerade im Spätsommer, ist die Kvarner Bucht südlich von Rijeka. Auch für kurze, vier- bis siebentägige Seekajak-Touren bieten sich die kleinen, größtenteils unbewohnten Inseln an.

Wir starten unsere fünftägige Seekajak-Reise Ende September im Hafen der Insel Krk. Hier parken wir das Auto, packen die Ausrüstung in die Boote und folgen der Küste in Richtung Süd-Osten.

Auf glasklarem Wasser geht es Richtung Baska. Hier legen wir eine Mittagaspause ein, um eine kurze Wanderung zu unternehmen. Von den sanften Hügeln haben wir eine tollen Blick auf die Kvarner Bucht, auf die Inseln Prvic, Sveti Grgur, Goli Otok bis rüber nach Rab.

Trotz leichtem Bora, dem gefürchteten Fallwind, der aus dem Gebirge im Norden mit bis zu 200 Km/h auf die Adria hinabstürzen kann, machen wir uns an die erste, kurze Querung nach Prvic. Hier schlagen wir unser erstes Nachtlager am einsamen Strand auf. Die Adria ist um diese Jahreszeit noch wunderbar warm, wir können ein erfrischendes Bad im Aquarium nehmen und beim Schnorcheln Fische, Seeigel und anderes Meeresgetier beobachten.

Am nächsten Morgen geht es weiter. Wir genießen die Stille und Einsamkeit des Meeres, umrunden unsere Insel und fahren dann rüber nach Goli Otok. Die Ostseiten der Inseln sind in der Regel karg und schroff, dort gibt es weder Bewuchs, noch anlandemöglichkeiten. Diese Inselseiten sind geprägt vom starken Bora. Im Westen der Inseln ist der Bewuchs satter, viele kleine Buchten laden zum verweilen und schwimmen ein.

Wir campingen auf Goli Otok, der unbewohnten Insel direkt gegenüber von Rab. Am nächsten morgen geht es früh los, Nebel und Dunst liegen über dem Wasser.

Nachdem wir Goli Otok umrundet haben, statten wir Sveti Grgur einen kurzen Besuch ab und starten dann zum Mittagessen nach Rab. Nachdem wir noch einige Buchten Rabs die Ehre erwisen haben, geht es für das nächste Nachtlager rüber nach Grgur, hier finden wir eine Traum-Bucht, nur bewohnt von einigen Ziegen.

Leider ist unser Zeit schon fast um und wir müssen zurück nach Krk. Enstapannt folgen wir einige Zeit der wunderschönen Küste, dann machen wir uns an die längere Querung von Grgur rüber nach Krk. Hier wartet unser Auto auf uns. Mit vielen tollen Impressionen und vollkommen entspannt machen wir uns auf die Heimreise.

Text und Bilder: Christian Zicke

Paddeln in Kroatien, auf der Insel Rab, kann man z.B. mit Christian und Nadja und ihrer Kanuschule Outdoordirekt

outdoordirekt

 

 

 

 

 

Seekajak an Korsikas Südspitze

am . Veröffentlicht in Reiseberichte

Bild: Korsika ist für viele die schönste Insel im Mittelmeer. Für Seekajakfahrer, die die Abgeschiedenheit suchen, ist die Westküste zwischen Ajaccio und Bonifacio eine Reise wert. Wir haben die Seekajaks für einen Tagesausflug im Hafen von Bonifacio gewässert.

Bild: Im Hintergrund: Die Altstadt von Bonifacio.

Bild: Fährt man vom Hafen in Bonifacio nach rechts die Küste entlang, so kommt man an die berühmten Grotten von Bonifacio, in die wir mit dem Kajak einfahren können.

Bild: Fährt man links herum, gelangt man an die berühmten Kreidefelsen, auf denen sich die Altstadt befindet. Das Meer und der Wind radieren den Sandstein unter der Stadt immer weiter ab. Im Wasser unter der Stadt liegen schon Teile abgestürzter Felsen und Häuser.

Bild: Paddeln in den Sonnenuntergang

Bild: Im Hintergrund befindet sich der markanteste Fels Korsikas

Bild: Wieder im Hafen, laden wir die Boote auf und machen uns auf in die Altstadt, Pizza und Vino rufen!

Bild: Blick auf den Hafen, von der Altstadt aus gesehen

Bild: Die Festung von Bonifacio thront hoch über dem Hafen

Text und Bilder: Nadja und Christian Zicke (www.outdoordirekt.de)

Schutzengelschlucht - Guil

am . Veröffentlicht in Reiseberichte

Der Guil ist einer der schönsten Flüsse Frankreichs. Mindestens vier Etappen laden Paddler aus ganz Europa zum Tanz in den Fluten ein. Die schwerste, aber für viele auch schönste Etappe, ist die Schutzengelschlucht unterhalb der Ortschaft Chateau Queras.

Die Festung von Chateau Queras. Schon bei der Anfahrt kribbelt der Bauch. Bald wird es ernst im Buggraben - dem inoffiziellen Auftakt zur Schutzengelschlucht.

Gut gestärkt paddelt es sich am besten im Burggraben. Nach knapp zwei Minuten ist man durch die kurze Klamm gepaddelt, dann wird es erst einmal wieder leichter, bevor die offizielle Schutzengelschlucht beginnt.

Kaum hat man sich vom kurzen Burggraben-Adrenalin-Kick erholt, schon wird es wieder spannend. Wunderschönes, abwechslungsreiches Wildwasser im vierten Grad, teils offen, teils in enger Schlucht, erwartet die Recken tief drinnen in der Schutzengelschlucht.

Eine fiese Stelle umtragen wir gerne über die linke Seite. Ansonsten ist in der eigentlichen Schlucht alles fahrbar. Erst kurz vor Ende, wenn die Schluchtwände schon wieder auseinander gehen, folgt eine weitere, völlig unfahrbare Stelle.

Nadja in der geilsten Stelle der Schutzengelschlucht. Schwer zu umtragen aber mit etwas Mut gut mittig zu fahren.

Kurz vor Ende folgt noch ein großartiger Boof. Nach dieser Parade-Stelle ist aber Vorsicht geboten. Hinter dem großen Fels (hinten rechts im Bild) geht es schnurstraks in die Unfahrbare.

Auch der Herr Zicke darf mal boofen.

Noch eine kurze aber knackige Stelle, dann aber bitte links raus zum Umtragen. Und hier bitte nicht schwimmen, sonst wird es eng!

Wenn man seine Ruhe will, kann man auf dem städtischen Campingplatz hinter der Ortschaft Aiguilles unterkommen. Schattig, viele Bäume und völlige Ruhe zeichnen den Platz im Frühjahr aus. Hingegen ist die untere Guilschlucht (Bild rechts) bei Ablass des Staudamms weniger ruhig und entspannt. Bei dem Flow für uns eher unfahrbar.

Aiguille: Nette Ortschaft mit kleinem Supermarkt, Bars und Restaurants.

Text: Christian Zicke

Bilder: Christian und Nadja Zicke (Team Lettmann)

www.outdoordirekt.de - deine Kanuschule