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Lettmann GmbH
Franz-Haniel-Str. 53
47443 Moers
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10:00 - 18:00
Samstag: 9:30 - 13:00
Tel + 49 (0) 2841 / 999 289 0
Fax + 49 (0) 2841 / 999 289 9
eMail info@lettmann.de

Lettmann Historie

Eine Erfolgs-Geschichte

Seit Anfang der Fünfziger Jahre ist der Name Lettmann in der Kanuszene ein fester Begriff - zahlreiche Erfindungen und Innovationen sowie hunderte Bootsmodelle gehen auf die Kappe des Unternehmens vom Niederrhein. Wir haben versucht die wichtigsten Errungenschaften in dieser Historie zusammenzutragen – ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit…

Viel Spaß damit!

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2013

Lettmann übernimmt den Vertrieb und die Vermarktung der exklusiven Grönland-Carbon-Paddel der Firma Blacklite von Sara Wagner.

2012


Im neuen Seekajak „Biskaya“ kommt erstmals das neue „Balance-Steuer“ auch als integrierte Steuer-Skeg-Kombination zum Einsatz. Wie schon beim Polar im Jahre 2001 kann dieses als Skeg, genauso aber als vollständige Steueranlage genutzt werden. Da das Balance-Blatt federvorgespannt ist,wird auf ein Stahlseil verzichtet, das Aufholen und Ablasse des Skeg / Steuer erfolgt über eine Umlenkung die wie ein Flaschenzug funktioniert.





2011

Bereits 1993 begann Klaus Lettmann mit der Konstruktion eines neuen Paddels. Das neue „Multiwave“-Paddel sollte durch das Wellenprofil im Blatt nicht nur steifer sein, das Profil sorgt zudem für mehr Führung und für einen flatterfreien Zug. Nach vielen Prototypen war es dann 2011 so weit. Mit der letzten Entwicklungsstufe des Multiwave werden alle Erwartungen an ein gepresstes Paddel ohne aufwendigen Schaumkern übertroffen. Es ist nicht nur leicht und geschmeidig zu fahren, auch Vortrieb, Druckaufbau, Stabilität und der völlig flatterfreie Zug überzeugen.

Die zweite Generation der vorbalancierten Steueranlage kommt an vielen Seekajak-Modellen zum Einsatz. Die „Balance-Steueranlage“ ist weltweit die erste vorbalancierte Steueranlage die am Hecksteven montiert wird. Im Gegensatz zu der herkömmlichen Flip-Off-Steueranlage ist das neue Steuer dank Edelstahl-Kopf und langfaserverstärktem Spritzgussblatt mit integrierter Rückhaltefeder nicht nur robuster, sondern durch den anderen Drehpunkt, die bessere Anstrahlung sowie die tiefere Position des Blattes auch deutlich effizienter.

2010

Seit dem Jahr 2010 ist Lettmann, genau wie in den Jahren 1991 bis 1995, Distrubuter für Perception-Kajaks für alle deutschsprachigen Länder.

2004

Seit ca. 2004 konzentriert sich Lettmann alleine auf den Kanusport. Im Ladenlokal gibt es alles was im weitesten Sinne mit dem Paddeln zu tun hat. Der Allgemein- und Outdoor-Sport musste weichen und hat Platz gemacht für mehr Boote, Paddel und Zubehör.


Am 01.10.2004 übernehmen Martina und Jochen Lettmann die Firma von den Eltern, Annemarie und Klaus Lettmann. Der rüstige Rentner Klaus ist seitdem offiziell im Ruhestand. In Wirklichkeit aber verbringt er jede freie Minute in seiner Werkstatt und ist weiterhin nicht aus dem Boots- und Paddelbau wegzudenken. Und auch nach ungefähr 400 entwickelten Boots-Modellen, vom Wettkampfboot bis zum Verleihkanadier, hat Klaus Lettmann noch lange nicht genug. Jedes Jahr entwickelt und designed er zusammen mit Freunden, Angestellten und seinen Kindern und Enkeln neue Modelle. Dabei spielt nicht nur der Nutzen und der finanzielle Erfolg des neuen Modells eine Rolle, sondern dasselbe Herzblut und derselbe Enthusiasmus wie zur Gründung der Firma 1965.

2001

Als erster Hersteller baut Lettmann ein steuerbares Skeg in das Seekajak „Polar“ ein. Die integrierte Edelstahlsteueranlage kann als Skeg oder, im komplett ausgefahrenen Zustand, als Steuer verwendet werden. Lettmann verbaut, ebenfalls beim Polar, als erster Hersteller eine von außen zugängige Tagesluke vor dem Cockpit. Heute hat sich ein solches Cockpit bei vielen namhaften Herstellern etabliert.

2000

2000 wird Jochen Lettmann deutscher Fize-Meister im Kajakfreestyle in Augsburg.

1998

1998 wird Jochen Lettmann vierter bei der Rodeo- Freestyle-Europa-Meisterschaft

1998 - 2000

Als erster Hersteller baut Lettmann ein ultrakurzes Rodeokajak. Der Pinball ist mit 208cm knapp 30cm kürzer als alle bisherigen Rodeokajaks. Zwar wird 1999 mit dem Rage wieder ein längeres Rodeoboot etabliert, der Weg für die ultrakurzen Freestyleboote ist mit dem Pinball aber geebnet. Kurz nach dem Rage baut Lettmann das erste laminierte Serien-Rodeoboot aus Karbon / Kevlar für die Weltmeisterschaft im Kajakrodeo in Neuseeland, den Plan B.

1991 - 1997

In den Jahren 1991 bis 1997 läuft Jochen Lettmann zur Hochform im Kajakslalom auf. Er wird Deutscher Meister im Kajakslalom Einzel in den Jahren 1991, 1993, 1994, 1995, 1997 sowie Deutscher Manschafts-Meister 1992, 1995 und 1997 sowie 3. bei der Europameisterschaft in Augsburg 1996 im Einzel und 1. mit der Mannschaft. Bei der Weltmeisterschaft in Nottingham 1995 belegt er den 6. Platz im Einzel und den Weltmeistertitel in der Mannschaft. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewinnt er Bronze, 1996 in Atlanta paddelt er mit Bestzeit aber durch einen Torfehler auf den 8. Platz. Außerdem belegte Jochen Lettmann in den Jahren 1992 – 1997 einmal den 13., zweimal den 4., einmal den 12. und einmal den 10. Platz im Gesamt-Weltcup.

1990 - 1993

Bei einem Gläschen finnischen Wodkas wird 1990 in einer Sauna bei Helsinki der Grundstein für eine langjährige Zusammenarbeit gelegt. Klaus Lettmann entwickelt zusammen mit Juha Karvinen zeitgemäße Deckfittings für Touren- bzw. Seekajaks sowie die heutigen Kajaksport- Stauraumdeckel, auch bekannt als Finnen-Deckel. Endlich können die modernen Seekajaks durch angenehm große Luken be- und entladen werden. Bis heute setzen unzählige Kajak-Manufakturen auf diese Stauraumdeckel. Kurz darauf, im Jahre 1993, entwickelt Lettmann die einzigarigen, decksgleichen, laminierten Lukendeckel. Diese werden das erste Mal beim Nordstern verbaut. Heute kommen diese Deckel bei den Lettmann-Premium-Booten zum Einsatz. Zusammen mit der integrierten Steueranlage und dem 1998 eingeführten Vacuum-Infusions-Produktionsverfahren im Laminatbau setzen diese Premium-Seekajaks bis heute Maßstäbe in Sachen Komfort, Funktionalität und Langlebigkeit.

1989

Auch vor dem Slalomsport machte der Fortschritt im Paddelbau nicht halt. Zuammen mit Sohn Jochen entwickelt Klaus Lettmann 1989 das erste Ergonompaddel der Welt. Das „Ergonom Pro“ wird noch heute im Hause Lettmann gefertigt, durch den ergonomischen Schaft ist das Paddeln mit dem neuen „Ergo“ nicht nur gesünder und schonender, sondern durch den vorgelagerten Druckpunkt und das ausgeklügelte Profil im Blatt auch deutlich effizienter. Bis heute ist das „Ergonom Pro“ nicht nur im Slalomsport erfolgreich, auch bei Extremrennen wie der „Sickline-WM“ im Ötztal wird es aufgrund seines enormen Vortriebs am häufigsten gefahren. Unter anderem fuhren Sam Sutten und Thilo Schmitt mit diesem Paddel zum Sieg. Und auch Tourensportler profitieren durch den Einsatz des Ergonomschafts im „Ergonom Pro Tour“ von den Erfahrungen im Wettkampfsport.

1985

Im Jahre 1985 folgte das erste Rennkajak-Wing-Paddel. Die erste Generation stammte aus der Feder des schwedischen Ingenieurs Laif Harkanson. Seitdem folgten zwei weitere Evolutionsstufen des Wing-Paddels aus dem Hause Lettmann. Unzählige Erfolge wurden mit dem Nordic (2. Generation) und dem Warp (3. Generation) eingefahren. Der Kajak-Rennsport wurde nach kurzer Phase der Skepsis durch die Wing-Technik revolutioniert - ohne die neuen Paddel mit der entsprechenden Rotations-Paddeltechnik war auf den Regatten kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

1983

Ebenfalls im Jahre 1983 wird das erste Lettmann Wildwasser-Kajak im Rotationsverfahren gefertigt, der „Rocky“. Kurz darauf wird der Allround-Kanadier Trapper 500 als erster europäischer Kanadier in einer drei-lagigen Sandwich-Bauweise gefertigt. Wegen eines mehrjährigen Baustopps im Industriegebiet in Moers muss die Produktion der PE-Boote allerdings nach Österreich verlagert werden.

1983 - 1989

Auch im Paddelbau geht die Entwicklung weiter. Klaus Lettmann entwickelt 1983 das erste Voll-Carbon-Paddel für den Slalom- und Tourensport. Anfangs wurden die Paddel noch in zwei Arbeitsschritten gebaut, Blätter und Schaft wurden nach der Fertigung verklebt. Später wurden dann Schaft und Blatt in einem Prozess gefertigt. Diese völlig neue und einzigartige Konstruktionsweise verhindert schon im Vorfeld mögliche Fehler beim verkleben und ist besonders robust und biomechanisch optimal auf die Bedürfnisse der Kajakfahrer ausgerichtet.

1980

1980 wird der Verkaufsbereich des Ladens erweitert. Bei Lettmann werden nicht mehr nur Kajaks und Kanadier verkauft, auch Outdoor-, Allgemeinsport- sowie Surfsport-Artikel wurde in das Sortiment aufgenommen. Auch die Produktion wurde um eine Halle erweitert.

1980-1983

Der Ur-Nordstern wird eingeführt. Kurz darauf wird in der zweiten Generation des Nordstern die erste vorbalancierte, vollintegrierte Edelstahl-Steueranlage verbaut. Bis heute ist diese Steueranlage einzagartig auf dem Weltmarkt - eine effizientere, robustere und optisch ansprechendere Steueranlage gibt es bis heute nicht.

1978

Im Jahre 1978 war es auch, als das erste reinrassige Lettmann Seekajak entstand, die erste Generation des Asiak. Als Knickspanter mit integrierter Flosse lief der Asiak wie an der Schnurr gezogen. Nur das Fahren von Kurven war mit dem Boot kein Kinderspiel. Deshalb erfindet Klaus Lettmann 1982 die erste integrierte Expeditions-Steueranlage, die erstmals beim zweiten Seekajakmodell, beim Ur-Nordstern zum Einsatz kam.

 
Im Jahre 1978 begann Klaus Lettmann damit, sich neben dem Bootsbau auch dem Paddelbau zu widmen. Das erste geschäumte Polyurethan-Paddel auf dem Markt konstruierte er für seine Tochter Martina. Doch der Erfolg hielt sich in Grenzen. Mit dem neuen Paddel brachte Martina ihren Renn-Vierer zum kentern und kehrte vor dem eigentlichen Karriere-Start dem Leistungssport den Rücken. Hatte das Paddel wohlmöglich zu viel Druck...?

1972 - 1973

Zwischen 1972 und 1973 zog die Firma Klaus Lettmann zum heutigen Standort um. Hier befindet sich bis heute der Sitz der Lettmann GmbH in der Franz-Haniel-Strasse 53 in Moers.

1972

Neben dem Olymp verließen bis 1972 insgesamt ca. 180 Boote die neue Betriebsstätte in Duisburg.

1969

Bereits im Jahre 1969 verarbeitet Lettmann neben Glasfaser auch edles Carbon für den Bau von Kajaks, 1972 kommt zudem Kevlar in Verbindung mit Polyester-, Venylester- und Epoxydharzen zum Einsatz.

1965 - 1967


Vom Erfolg des „Dagger“ beflügelt steht 1965 die Gründung der Kanu-Manufaktur „Firma Klaus Lettmann“ an. Das erste Kajak, welches von der neuen Firma gebaut wurde, war zugleich das zweite von Klaus Lettmann konstruierte Abfahrtsboot. Der „Sword“ wurde in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Ernst Müller von der Versuchsanstalt für Binnenschiffahrt Duisburg im Strömungskanal optimiert und später unter anderem unter dem Namen „Spider“ in Lizenz von der Firma Klepper aus Rosenheim gebaut. Es wurde zum erfolgreichsten Modell der WM ́65 in der Tschechei. Im selben Jahr wurde von der Firma Klaus Lettmann das erste eigene Slalomboot konstruiert – ein Meilenstein in der Geschichte des Kanuslaloms. Am damaligen „Slip“ orientierten sich alle folgenden Slalomboote bis in die heutige Zeit. Das Boot wurde damals in Lizenz von der Firma Prijon aus Rosenheim gebaut und war das Modell, mit dem sich Klaus Lettmann 1967 für die Slalom-WM qualifizierte, an der er schließlich aufgrund eines Autounfalls nicht teilnehmen konnte. Nach dem „Slip“ folgte das zweite Slalomboot, der „Kreisel“. Dieses Boot fuhr nach einigen kleinen Änderungen später als Lettmann „Olymp“ unzählige sportliche Erfolge ein. Die Form des „Olymp“ wurde auf der ganzen Welt verkauft und von ca. 20 Firmen in Lizenz gebaut. Neben dem europäischen Markt wurde das Modell in den USA, in Japan und in Australien zum Riesen-Erfolg. Durch die vielen Lizenz-Nachbauten sowie die nicht lizenzierten Kopien ist der „Olymp“ das wohl meist kopierte Kajak der Welt.

1953 -1963


Wir schreiben das Jahr 1953. Im zarten Alter von 15 Jahren beginnt die sportliche Karriere des Klaus Lettmann im Kanu-Rennsport. Doch bereits 1961 widmet sich Klaus dem Kanu-Slalom und der Wildwasser-Abfahrt. Dieser Schritt sollte die Zukunft des gebürtigen Duisburgers gewaltig beeinflussen. Denn bereits zwei Jahre später, im August 1963, wird Klaus Weltmeister in der Wildwasser-Abfahrt. Damals noch im guten alten Faltboot. Nach diesem Sieg baute er sein erstes Kajak, das Abfahrtsboot „Dagger“, damals noch in Kleinserie im eigenen Keller und nur für Freunde sowie für die Nationalmannschaft. Der „Dagger“ war nicht nur das erste Boot von Klaus Lettmann, es war zudem das erste Kajak mit der breitesten Stelle hinter dem Sitz (heute vielfach Schwedenform genannt). Dieses neuartige Design überzeugte - nahezu die komplette Nationalmannschaft in der Wildwasser-Abfahrt stieg auf den „Dagger“ um.